Das Martener Forum lädt am Dienstag, 10. Februar um 18.30 Uhr ganz herzlich interessierte Bürger und Bürgerinnen in die Nachbarschaftswerkstatt Meilenstein, In der Meile 2, in Marten ein.
Der Meilenstein schafft im Stadtteil einen lebendigen Treffpunkt verschiedener Angebote und Gruppen. Neu hinzugekommen sind die Omas gegen Rechts – Dortmund-West, die sich regelmäßig im Meilenstein treffen. Die Omas gegen Rechts sind eine zivilgesellschaftliche, überparteiliche Gruppe, die im November 2017 in Österreich gegründet wurde. Sie setzen sich ein für eine freie, demokratische, rechtsstaatliche Gesellschaft und die Würde aller Menschen.
Ende des letzten Jahres teilte sich die große Dortmunder Gruppe auf in einen Ost- und einen West-Teil. Die Vorsitzende des Fördervereins Dortmund-Marten und Germania e.V., Monika Rößler, freut sich ganz besonders darüber, dass die Omas gegen Rechts Dortmund-West nun auch in Marten, unserem Stadtteil der Vielfalt mit verankert sind.
Weiter fand das Spachcafé der kath. Kirche Hl. Familie im Meilenstein seinen neue Heimat. Das Sprachcafé bietet eine niederschwellige gute Möglichkeit, sich auszutauschen und Sprache zu trainieren.
Weiter angefragt wurde der Geschäftsführer der MES Baugesellschaft mbH. An der Martener Straße realisiert die Baugesellschaft zurzeit ein Wohnheim für Studierende. Marten bietet hervorragende verkehrliche Anschlussmöglichkeiten per Rad und Bahn zur TU Dortmund. Das Bauvorhaben ist eine wirkliche Bereicherung für den Stadtteil und das Martener Forum hofft auf eine entsprechend weitere Entwicklung des Stadtteils.
Ein viele Jahre leerstehendes Gebäude ist der ehemalige Penny in der Meile.
Diese große Immobilie wird nun neu ausgebaut und genutzt von der Firma Gastro Airtech. Sie bieten Ladenbau und alles rund um die Gastronomie an. Die Geschäftsführerin des Unternehmens ist für das Martener Forum angefragt.
Die Quartierskoordinatoren für Marten bieten donnerstags ihre Sprechstunde im Meilenstein an. Ihr neues Projekt ist eine Umfrage zur Gestaltung der Martener Meile. Sie laden dazu am 18. Februar in den Meilenstein ein. Die Quartierskoordinatoren werden beim Martener Forum ihr Projekt vorstellen.
Wie immer gehört im Forum eine Fragerunde aus der Bürgerschaft zur Tagesordnung.
Paul Stephani vom Förderverein Dortmund-Marten und Germania e.V. wird über den gemeinsamen Antrag mit der ZWAR und der Siedlergemeinschaft auf der Kiste zur Beleuchtung des Steinhammer-Parks in der Bezirksvertretung Lütgendortmund berichten.
Das Martener Forum freut sich auf interessierte Gäste.
Die Dortmunder Autorin Christiane Köhne wird den Zuhörer*innen einen Einblick in das Leben der französischen Widerstandskämpferin Catherine Dior geben, der jüngeren Schwester des weltbekannten Modeschöpfers Christian Dior. Durch den Vortrag „Ich will leben!“ erfahren die Zuhörer*innen die Lebensgeschichte dieser außergewöhnlichen und mutigen Frau, die fünf Konzentrationslager überlebt hat.
Die Veranstaltung findet zum Gedenken an den Holocaust statt Dienstag, 27. Januar um 19.00 Uhr in der Nachbarschaftswerkstatt Meilenstein, In der Meile 2 in Dortmund-Marten Der Eintritt ist frei – eine Spende wird erbeten.
Die Künstlerin Bettina Brökelschen hat für unseren Stadtteil Kalenderblätter mit Motiven von Personen und Orten aus Marten und Germania gestaltet. Der Kalender ist ein immerwährender Kalender und kann für 10 Euro erworben werden. Bestellungen werden gerne hier entgegen genommen. Der Kalender ist im Format DINA 3 erhältlich.
Zu den Bildern wird eine Ausstellung in der Nachbarschaftswerkstatt Meilenstein mit der Künstlerin vorbereitet. Der Termin mit der Einladung werden hier in Kürze veröffentlicht.
Wie jedes Jahr, finden auch in diesem Jahr in der Adventszeit viele kleine Veranstaltungen in Marten statt. Wir singen dort bei Flühwein und kleinen Häppchen besinnliche lieder zur Adventszeit. Der Wandernde Adventskalender findet an den Orten, wie auf dem obigen Plakat angegeben statt. Ihr seid herzlichst dazu eingeladen.
Am Mittwoch, 26. November um 19.00 Uhr lädt der Förderverein Dortmund-Marten und Germania e.V. herzlich ein zu einem Vortrag über Frida Kahlo in den Meilenstein, In der Meile 2, ein.
Frida Kahlo ist weit mehr als eine Ikone der Kunstgeschichte. Sie ist eine der faszinierendsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, deren Leben und Werk bis heute Menschen weltweit bewegen. Ihre Selbstporträts, die oft Schmerz und Freude zugleich ausdrücken, ihre leuchtenden Farben, die symbolische Kraft jedes einzelnen Motivs und ihr kompromissloser Blick auf die eigene Identität machen sie zu einer einzigartigen Künstlerin. Um diese außergewöhnliche Persönlichkeit einem breiten Publikum näherzubringen, lädt die Autorin Christiane Köhne zu einem besonderen Vortrag ein, der tief in das Leben und die Kunst Frida Kahlos eintaucht.
In ihrem Vortrag eröffnet Köhne ein umfassendes Bild von Frida Kahlo: von ihrer Kindheit und Jugend in Coyoacán, die geprägt waren von kultureller Vielfalt, politischen Diskussionen und familiären Einflüssen, über den folgenschweren Unfall, der sie körperlich stark einschränkte und zugleich den Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn markierte, bis hin zu ihrer intensiven Beziehung zu Diego Rivera, die von Liebe, Konflikten und künstlerischer Inspiration gleichermaßen geprägt war. Köhne gelingt es, die Verbindungen zwischen Kahlos Leben und Werk aufzuzeigen und die Hintergründe zu erklären, die ihre Kunst so unverwechselbar machen. Dabei geht es nicht nur um die malerische Technik oder die leuchtenden Farben, sondern vor allem um die emotionale Tiefe und die Intelligenz, mit der Frida Kahlo ihr Leben und ihre Kunst miteinander verwob.
Besondere Aufmerksamkeit schenkt Köhne auch Kahlos Rolle als Frau und Künstlerin in einer Zeit, in der gesellschaftliche Normen oft enge Grenzen setzten. Die Künstlerin stellte Fragen nach Identität, Körperlichkeit, Schmerz und politischem Engagement, lange bevor diese Themen in der öffentlichen Diskussion angekommen waren. Christiane Köhne zeigt, wie Kahlos Werk heute noch aktuelle Fragen aufwirft und warum ihre Bilder und ihre Persönlichkeit weiterhin so große Resonanz erzeugen. Mit lebendiger Sprache, fundiertem Wissen und einer großen Portion Empathie macht Köhne die Künstlerin für das Publikum nahbar und greifbar. Zahlreiche Bildbeispiele und persönliche Anekdoten lassen den Vortrag lebendig werden und laden die Zuhörenden ein, Kahlos Welt nicht nur zu betrachten, sondern sie nachzuempfinden.
Der Vortrag richtet sich gleichermaßen an Kunstinteressierte, Historikerinnen und Historiker, Frida-Kahlo-Fans sowie an alle, die neugierig auf das Leben einer außergewöhnlichen Frau sind, die Schmerz in Ausdruck verwandelte und aus persönlichen Erfahrungen universelle Kunst schuf. Köhne verbindet in ihrem Vortrag die Kunsthistorie mit Biografie, Gesellschaft und kultureller Einordnung, sodass das Publikum ein vielschichtiges Bild von Frida Kahlo erhält, das über bekannte Klischees hinausgeht.